Bereit, wenn es darauf ankommt: Dank einer großzügigen Spende des Hiddenhauser Unternehmens Latoschik + Fischer ist die Freiwillige Feuerwehr Hiddenhausen künftig noch besser auf Einsätze mit austretenden Gasen vorbereitet. Insgesamt sieben sogenannte Multiwarngeräte wurden an die Feuerwehr übergeben und ergänzen ab sofort unsere Ausrüstung.
„Diese Geräte sind eine sehr wertvolle Ergänzung für unsere Einsatzmittel“, erklärt Feuerwehrleiter Mario Daume. Die Multiwarngeräte überwachen die Luftqualität und erkennen unsichtbare, potenziell gefährliche Gase wie Pentan, Schwefelwasserstoff oder Kohlendioxid. Bei kritischen Konzentrationen schlagen sie sofort Alarm und schützen so die eingesetzten Kräfte.
Zum Glück kommen solche Geräte im Feuerwehralltag eher selten zum Einsatz. Dennoch sind sie unverzichtbar, etwa wenn Gasleitungen beschädigt werden oder in Industriebetrieben Kohlendioxid austritt. In solchen Lagen müssen häufig größere Bereiche kontrolliert werden.
Was für die Feuerwehr eine besondere Unterstützung darstellt, gehört für Latoschik + Fischer zum täglichen Geschäft: Bevor Mitarbeitende in Öl- oder Chemietanks einsteigen, wird die Luftqualität überprüft und eine mögliche Explosionsgefahr ausgeschlossen. Das Unternehmen hatte seine vorhandenen Multiwarngeräte auf ein neues Modell umgestellt. Obwohl die Geräte weiterhin voll funktionsfähig sind, sollten sie nicht ungenutzt bleiben. Der Neuwert pro Gerät liegt im vierstelligen Bereich.
Geschäftsführer Julius Fischer betonte bei der Übergabe, dass man sich freue, wenn die Geräte bei der Freiwilligen Feuerwehr Hiddenhausen im Ernstfall sogar lebensrettend eingesetzt werden können.
Die Freiwillige Feuerwehr Hiddenhausen bedankt sich herzlich für diese Spende und die damit verbundene Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit. Solche Unterstützungen aus der lokalen Wirtschaft tragen maßgeblich dazu bei, die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung weiter zu erhöhen.
